Stammtisch

Liebe GRG-Mitglieder,

um die kalte Jahreszeit und das dadurch verminderte Trainingsaufkommen etwas zu überbrücken, laden wir am Donnerstag, 04.12. ab 20:00 Uhr zum Stammtisch in den Club-Räumlichkeiten der GRG ein. Aufgrund der zeitlichen Nähe zum Nikolaus sollte für passende Accessoires gesorgt werden. Ein paar entsprechende Mützen und Geweihe werden zur Not zur Verfügung gestellt.

Neben dem üblichen Grundstock an Getränken und ausreichend Glühwein steht natürlich die vorhandene Küche zur Selbstverpflegung bereit.

Die Termine für kommendes Jahr werden noch festgelegt und dann sowohl beim jeweils nächsten Stammtisch als auch per Aushang am Verein bekannt gegeben. Voraussichtlich werden Termine in der jeweils ersten Woche des Monats gewählt.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Mit rudersportlichen Grüßen,
Nils Braden

Gießener Ruderer beenden Wintersaison in Leipzig

Am letzten Wochenende stand für die älteren Sportler der Gießener Rudergesellschaft die erste große Leistungsüberprüfung für die neue Saison an. In Leipzig veranstaltete der Deutsche Ruderverband (DRV) die traditionelle Frühjahres Langstrecke über 6000m und einen Ergometerwettkampfsimulationstest über 2000m.

Diese Maßnahme ist für alle Kaderathleten des DRV verpflichtend und für die jüngeren nicht so erfahrenen Sportler in der Erwachsenklasse eine gute Chance sich mit den Profis im nacholympischen Jahr zu vergleichen. Wie jedes Jahr begann die als das offizielle Ende der Wintersaison angesehene Regatta am Samstag mit dem Ergometertest.

Für Julia Ackermann war es das erste Mal, dass sie in Leipzig an den Start ging. Die unbekannte Atmosphäre in der Ergometerhalle des Sportgymnasiums Leipzig mit FES-Messtechnikern, Laktat-Messstationen und der Vielzahl namenhafter Sportler, sorgten für ein gewisses Maß an Aufregung und verhinderten eine persönliche Bestleistung auf der Rudermaschine.
Johannes Birkhan, der mit dem Procedere schon mehr als vertraut war, ging entspannt, mit der Sicherheit über den Winter gut trainiert zu haben, in seinen Test. Er beendete mit persönlicher Bestleistung und konnte sich somit auf die am nächsten morgen folgende Langstrecke freuen.

Bei der Langstrecke erlebten die Sportler wie auch Trainer Martin Strominger eine unerfreuliche Überraschung.
Julia Ackermann fuhr beherzt los, musste aber ihrem hohen Anfangstempo schnell Tribut zollen und konnte sich so im Feld der Leichtgewichts – Frauen nur auf den hinteren Plätzen einsortieren.
Auch Johannes Birkhan, der in den letzten Jahren mehrfach gezeigt hatte, dass er im Einer die 6000m Distanz durchaus schnell und im vorderen Feld fahren kann, verpatzte den Start und hatte im folgenden starke Probleme in das Rennen zu finden. Durch die verlorene Zeit auf der ersten Streckenhälfte konnte er im Gesamtergebnis nur noch das Mittelfeld erreichen und blieb somit hinter seinen eigenen Erwartungen.

Johannes Birkhan

Gießener Rudergesellschaft 1877 e.V. in sicherem Fahrwasser

Im Saal des Bootshauses fand am 22.03.2013 um 19.30 Uhr die Jahreshauptversammlung der Gießener Rudergesellschaft 1877 e.V. statt. Nach der Eröffnung der Versammlung und Begrüßung der zahlreich erschienen Mitglieder durch den Vorsitzenden Verwaltung, Moritz von Zezschwitz, ehrte Dr. Roland Zander, Vorsitzender Öffentlichkeitsarbeit, die langjährigen und verdienten Mitglieder des Vereins.

Die silberne Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Ulrike Ruppel und
Christian Momberger. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde die goldene Ehrennadel der GRG an Dr. Dietrich Thome verliehen. Für 50 Jahre Mitgliedschaft in einem Verbandsverein des Deutschen Ruderverbands erhielt nachträglich Hans Kuno Reif die Goldene Ehrennadel des Deutschen Ruderverbands mit der dazu gehörigen Urkunde.  Neu geschaffen wurde
„die 60er“, eine Ehrennadel für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Rudergesellschaft, die somit erstmals verliehen wurde an Horst Ross, Klaus Quambusch und an Hans Kuno Reif und die selten vergebene Goldene Ehrennadel mit blauem Saphir  erhielten die Ehrenmitglieder der Gießener Rudergesellschaft 1877 e.V. , Dr. Wolfgang Krug und Oskar Müller, der auch Ehrenmitglied der Regatta-Verein Gießen ist. 75 Jahre Mitglied ist Hans Krause, der aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte und dem für diese lange Zeit der Treue zum Verein ein Sachpräsent übergeben werden wird.

Bei der Aussprache zu den Berichten der Vorsitzenden aus den Bereichen Verwaltung, Sport und Öffentlichkeitsarbeit gab es aus der Versammlung heraus keine Diskussionsbeiträge.  Moritz von Zezschwitz sprach daher besondere Punkte aus seinem Verantwortungsbereich an. Es war dies der Einbau einer behindertengerechten Toilette im Gaststättenbereich, der den Verein mit einem fünfstelligen Investitionsvolumen deutlich belastete. Erfolgreich war wieder der Werterhaltungseinsatz am Bootshaus. Viele junge und ältere Mitglieder waren dem Aufruf des Vorstands gefolgt, um z.B. Reparaturen am Bootsteg oder Aufräumarbeiten vorzunehmen. Geplant ist, zukünftig eine Liste mit den notwendigen Instandhaltungsarbeiten zu veröffentlichen, die dann eigenständig abzuarbeiten sind.
Informiert wurden die Mitglieder auch über die seit September 2012 wirksame, erneute Verpflichtung des Trainers Martin Strohmenger, der bereits vor Jahren schon die GRG-Aktiven betreute. Geplant ist, über ihn eine Trainings-Kooperation mit  weiteren Vereinen und Institutionen aus Marburg und Gießen herbeizuführen. Den Pächtern der Gaststätte „Bootshaus“ ,Dietmar Knöß und Andreas Fuhr, dankte Moritz von Zezschwitz ausdrücklich für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit  in den letzten zwei Jahren an der Lahn.

Der Kassenbericht wurde von dem verantwortlichen Rechner Alexander Klenk  den Mitgliedern vorgestellt. Ausführlich beleuchtete er die einzelnen Posten von der Einnahmen- und Ausgabenseite, wobei besonders die Baumaßnahme der Toilettenanlage für Behinderte für die Vereinskasse zusätzlich belastend war. Letztendlich konnte er der Versammlung einen  ausgewogenen Haushalt vorstellen. Hiernach präsentierte er den Budgetplan für das kommende Jahr, der um den Posten des Honorars für den neuen Trainer der GRG erweitert wurde. Im Spendenaufkommen wurde von ihm auf den erheblichen Beitrag des wieder belebten Förderkreises „Eiserner Bund“ hingewiesen. In kurzen Aussprachen wurden Einzelheiten zu verschiedenen Positionen diskutiert, wobei ausdrücklich die professionelle Präsentation von der Versammlung begrüßt wurde.

Uwe Kreimer, der dem Förderkreis „Eiserner Bund“ vorsteht, welcher sich sowohl aus Mitgliedern der GRG als auch aus Nichtmitgliedern rekrutiert, berichtete kurz von den Aktivitäten im letzten Jahr. Flankierend zu Investitionen aus dem normalen Etat der Rudergesellschaft wurde die Kasse insbesondere durch die Finanzierung eines neuen Ruderergometers, einer neuen Cox-Box-Anlage für den Gießen-Achter und zuletzt durch den Kauf eines Renneiners für den Leichtgewichtsbereich erheblich entlastet. Uwe Kreimer appellierte an die Mitglieder, verstärkt für den „Eisernen Bund“ zu werben und ihm beizutreten, der sich ausschließlich durch freiwillige Spenden trägt.

Der Bericht der Kassenprüfer Jürgen Hirschmann und Klaus Quambusch wurde von letzterem vorgetragen. Er bescheinigte der Versammlung die die ordnungsgemäße Buchführung in allen Punkten, die sich auf eine professionelle Software abstützt.
Nach seinem Dank an Alexander Klenk für seine vorbildlich geleistete Arbeit empfahl er die Entlastung des Vorstands. Auf Antrag wurde der Vorstand sodann einstimmig von der Versammlung entlastet.

Turnusgemäß wurde ein Kassenprüfer neu gewählt. Vorgeschlagen vom Vorstand und von der Versammlung einstimmig für zwei Jahre gewählt wurde Bernd Jochum, der unter dem Applaus der Versammlung die Wahl annahm. Als Kassenprüfer für das kommende Jahr fungieren somit Jürgen Hirschmann und Bernd Jochum.

Schriftliche Anträge lagen dem Vorstand nicht vor. Aus der Versammlung heraus stellte
Dr. Werner Schmidt den Antrag, die Anschaffung eines neuen Bootsstegs zu planen. Gründe hierfür seien eine verbesserte Verkehrssicherheit für die Nutzer, da insbesondere auch im Hinblick auf die kommende Landesgartenschau im Jahr 2014 mit erhebliche vermehrtem Publikumsverkehr zu rechnen sei. Basis für eine Planung könnten vorliegende Unterlagen eines Anbieters von Steganlagen sein, die er auch bei der Fa. Kanu-Tours in Gießen gebaut hat. Der Vorstand sicherte zu, das Projekt anzugehen und auch Gespräche zu diesem Punkt mit der Stadt Gießen und den Verantwortlichen der Landesgartenschau zu führen.

Abgerundet wurde die Versammlung mit einem Video von Eric Baumann über den
Gießen-Achter, der in seinem ersten Jahr in der zweiten Ruder-Bundesliga einen ausgezeichneten vierten Platz erreichen konnte.

Mit dem dreifachen Rudergruß wurde um 22.15 Uhr die Jahreshauptversammlung beendet.

GRG in Offenbach und Gent/Belgien vertreten

Am Samstag, 5. Mai, hieß es für die GRG-Ruderin Julia Ackermann auf nach Offenbach zur Undine-Regatta. Es ging darum, einen Einstieg in die Rudersaison zu finden, und den Doppelzweier mit Vanessa Rück (WSV Offenbach Bürgel) unter Rennbedingungen zu trainieren.

Die beiden Ruderinnen, die bereits am vorangegangenen Wochenende zwei gemeinsame Trainingseinheiten absolviert hatten, starteten in der Altersklasse der Seniorinnen gegen ein Boot aus Bingen. Die Bingener machten beim Start alles richtig und zogen gleich nach Steuerbord, um die Kurve der Regattastrecke geschickt zu schneiden, während die Renngemeinschaft Gießen/Offenbach mit Steuerproblemen zu kämpfen hatte. Dadurch verlor die Renngemeinschaft ein bis zwei Bootslängen auf die gegnerische Mannschaft. Nachdem die Doppelzweier die Brücke etwa 300 Meter vor dem Ziel passiert hatten, holte die Renngemeinschaft durch ihren gemeinsam ausgeschobenen Schlag auf und verfehlte nur knapp den Sieg.

Dennoch war das erste Rennen ihrer Saison für Vanessa und Julia soweit zufriedenstellend, zeigte sich doch, dass der Zweier zusammenarbeiten kann. Die 1000m-Strecke diente zugleich als Vorbelastung für die Internationale Beetzsee-Regatta in Brandenburg, auf der die beiden Ruderinnen nächstes Wochenende im Leichtgewichtseiner über die 2000m-Strecke gehen werden.

Am Wochenende des 05. und 06.Mai startete Marcel Jürgens-Wichmann mit seinem Partner Patrick Conrad (RC Germania Düsseldorf) bei der offenen belgischen Meisterschaft in Gent. Bei dieser Regatta stand besonders das Testen im Vordergrund. So wurde in den letzten Wochen an einer komplett umgestellten Technik gefeilt. Diese galt es nun in die höhere Geschwindigkeit beim Rennen zu übernehmen. Am Samstag hatten die beiden noch ihre Mühe mit dem sehr starken Wind und  dementsprechenden Wellen. So kamen sie nicht über einen enttäuschenden 5. Platz im Zweier der älteren Altersklasse hinaus.

Am Sonntag hingegen konnten sie bei denselben schlechten Bedingungen jedoch überzeugen und erkämpften den 2. Platz in ihrer Altersklasse. Dies ist besonders hervorzuheben, da die beiden eigentlich als Leichtgewichte in der Deutschen Ruderszene vertreten sind.

In den nächsten Wochen folgen nun die entscheidenden Wettkämpfe auf nationaler Ebene. Nach der stetigen Entwicklung in diesem Boot sind Trainer und Sportler gespannt auf das weitere Abschneiden in der Saison.

Julia Ackermann + Marcel Jürgens-Wichmann

Gießener Ruderer bei der Langstrecke in Dortmund

Zum offiziellen Saisonauftakt im deutschen Ruderverband sammelten sich auch dieses Jahr wieder alle Mitglieder der Nationalmannschaft und solche, die es werden wollen, am Leistungszentrum in Dortmund. Es galt, sich der Distanz von 6000m zu stellen. Die Gießener Farben wurden hier samstags von vier Sportlern vertreten.

Den Anfang machte Sven Kessler (RC Hassia) mit seinem Partner Jonas Kilthau (Frankfurt). Mit Platz zwei unter den U23 Leichtgewichts – Zweiern konnten sich die beiden einen Platz in der vorläufigen WM-Auswahl sichern. In den Vierer gesetzt am Sonntagmorgen, dominierte die Mannschaft, ergänzt durch ein Duo aus Hamburg und Wanne-Eickel.

Mit einem sechsten Platz im Einer der U23 Männer konnte Johannes Birkhan (GRG) den Trainerstab auf Bundesebene von sich überzeugen. Durch dieses Ergebnis erkämpfte sich Johannes einen Platz in einem offiziellen Auswahlboot des deutschen Ruderverbandes. Nur eine Sekunde Rückstand trennten ihn und seine Mannschaftskollegen aus Dresden und Halle am Ende vom siegreichen Boot.

Neu im „erwachsenen Rudern“ waren in diesem Jahr Mara Weber (Frauen Einer U23) und Julia Ackermann (leichter Frauen Einer U23, beide GRG).

Auch wenn bei Mara Weber, laut Landestrainer Harald Blum, eine beträchtliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den Testbelastungen erkennbar war, spiegelte sich dies leider nicht in ihrer Platzierung im hochkarätig besetzten Feld wieder.

Von den widrigen Bedingungen aus dem Konzept gebracht, konnte Julia Ackermann leider die gewohnte Form nicht abrufen und blieb somit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Mit den am Wochenende gesammelten Erfahrungen wird ihr das jedoch sicher kein zweites Mal passieren.

Mara Weber

 

Gießener Ruderer starteten in Mannheim

Wie jedes Jahr begann für die Gießener Ruderer die Winter- und Langstreckensaison mit der Langstrecke Mannheim.

Für die U23 Athleten ist dies meist nur der Test für die am kommenden Samstag stattfindende Bundeslangstrecke in Dortmund. Für die Junioren ist sie die erste zentrale Überprüfung und soll richtungweisende Ergebnisse für die Mannschaftsbildung für die nächste Saison liefern.

Erster Gießener am Start der 6000m Strecke war Sven Kessler (RC Hassia) mit seinem Zweierpartner Jonas Kilthau (Frankfurter Germania). Das Duo konnte an die starken Leistungen der letzten Saison nahtlos anknüpfen und gewann vor einem Würzburger Boot.

Im Anschluss mussten sich Fabian Kröber(RC Hassia) und Johannes Birkhan(GRG) im U23 Männer Einer beweisen. Die beiden Sportler standen unter besonderer Beobachtung der Trainer, da Fabian Kröber im Sommer seine Saison verletzungsbedingt beenden musste und sich jetzt wieder in starker Form zurückmelden wollte. Johannes Birkhan, der im letzten Jahr die Langstrecke im Zweier ohne gewonnen hatte, wollte zeigen, dass er auch im Einer in der Lage ist, sich gut zu präsentieren. Dies gelang ihm und er gewann. Fabian Kröber belegte den 5. Platz.

Auch das folgende Rennen, der U23 Frauen Einer, wurde mit Spannung erwartet, da Mara Weber(GRG), die ihre letzte Saison krankheitsbedingt vorzeitig beenden musste, wieder ins Geschehen eingreifen wollte. Mit dem 3. Platz blieb sie hinter ihren eigenen Erwartungen zurück, machte aber gleichzeitig deutlich, dass sie wieder in Form kommt.

Als Letzte aus Gießener Sicht im U23 Block ging Julia Ackermann(GRG) im Leichtgewichts Frauen Einer über die Strecke. Sie zeigte mit Platz 3, dass sie an die starken Leistungen des Vorjahres anknüpfen kann.

Insgesamt verbreiteten die U23 Ergebnisse Zuversicht auf die kommende Langstrecke in Dortmund. Es ist natürlich zu hoffen, dass die Athleten ihre gute Form dort bestätigen können.

Nach der Mittagspause war es Zeit für die Junioren, die 6000m Strecke zu bezwingen. Aus Gießen starteten hier leider nur zwei Sportler, da Franziska Brück(GRG) krankheitsbedingt abmelden musste. Marc Weber(RC Hassia) machte im Junioren B Einer (15/16 Jahre) somit den Anfang. Um einen der begehrten Plätze im hessischen Doppelvierer mit Steuermann Projekt zu ergattern, motivierte sich Weber zu ungeahnter Leistung und überzeugte mit dem 5. Platz. Den letzten Gießener Start machte Michael Göbel(GRG) im Leichtgewichts Junioren B Einer. Aufgrund einiger gesundheitlicher Probleme in der Vorbereitung kam er nicht über das hintere Drittel hinaus.

Johannes Birkhan

Abrudern 2011 – Gießen siegt im Achter

Das diesjährige Abrudern fand nicht bei allerbestem Wetter statt, dafür bei hervorragender Stimmung unter den Zuschauern. Organisiert wurde die Veranstaltung dieses Jahr von der Giessener RG. Welche auch ihren neuformierten Männerachter, zusammen mit zwei Hassianern, in das Rennen der Städteachter schickte. Die Favoritenrolle ging dieses Jahr erneut an den Giessener Achter, der während des gesamten Jahres schon einige tolle Rennen und Siege einfuhren konnte.  

Allerdings wurde das Rennen deutlich enger wie erwartet. Unser Giessener Team setze sich von Start an weg an die Spitze. Doch der Wetzlarer Achter konnte auf der kurzen 350 Meter Distanz gut dagegenhalten. Dennoch siegten erneut die Giessener mit einer halben Länge Vorsprung.

Es siegten die Ruderer: Patrick Quoika, Raimund Reuling, Fabian Kröber, Marcel Jürgens- Wichmann, Sven Kessler, Uli Köhler, Samuel Garten, Johannes Birkhan und Steuerfrau Julia Ackermann. 

Im kommenden Jahr soll der Städteachter im Rahmen des Hessentages in Wetzlar ausgeführt werden. Sicherlich werden die Wetzlarer diesen Heimvorteil nutzen wollen, doch auch für 2012 ist unser Team gut aufgestellt und freut sich auf diese Aufgabe. 

Nicht nur die Senioren kamen auf ihre Kosten, auch die jüngsten Sportler in der Giessener Ruderszene konnten ihr Können unter Beweis stellen. In Viererbooten wurden die Kinderrennen ausgetragen, nachdem zuvor die Besatzungen ausgelost wurden. Auch hier gab es einige spannende und interessante Rennen. Die GRG spendete als Radattelchen für die Kinderrennen leckere Schokolade, sodass mancher Seniorruderer vor Neid erblasste. 

Uli Köhler

Erfolg für Gießener Achter in Limburg

Am Wochenende des 3. und 4. Septembers reiste der Männer Achter der Giessener Rudergesellschaft zur Limburger Sprint Regatta. Dort fanden zwei Rennen pro Tag statt, zum einen der Renngemeinschaftsachter und der Vereinsachter.  

Das erste Rennen am Samstag war der Vereinsachter, leider gab es dort nur Mainz als Gegner. Den Giessenern gelang ein toller Start mit einer darauffolgenden guten Rennphase. So siegten sie mit einer Achterlänge Vorsprung vor den Mainzern. Nachmittags, im Renngemeinschaftsachter, hießen die Gegner Koblenz und wieder Mainz. Beflügelt und wohl etwas übermütig mussten sich die Giessener geschlagen und zeitgleich mit Mainz ins Ziel rudern. Koblenz siegte deutlich vor den beiden anderen Booten.  

Sonntagmorgen sollte die Niederlage vom Vortag, mit einem Sieg, vergessen gemacht werden. Im Renngemeinschaftsrennen trafen unsere Giessener wieder auf Koblenz und Mainz. Diesmal gelang ihnen eine deutlich bessere Startphase. Dennoch musste man sich auf den letzten Metern knapp geschlagen geben. Koblenz siegte mit einer Sekunde Vorsprung und Mainz wurde diesmal deutlich distanziert. 

Das letzte Rennen unserer Männer war der Vereinsachter, der bereits am Samstag siegen konnte. Diesmal hießen die Gegner Speyer und unsere Lahnkollegen aus Marburg. Noch einmal wurden alle Kräfte gebündelt. Mit viel Konzentration und Motivation ging es an den Start. Alle Boote kamen gleich gut weg von den Startbarren. Auch über die 500m Distanz konnte sich keines der Boote deutlich absetzen, sodass die Platzierungen erst auf den letzten Metern entschieden wurden. Marburg wurde mit 0,5 Sekunden Rückstand zu Speyer Dritter, Speyer wurde somit Zweiter, auch mit nur 0,5 Sekunden Rückstand zu dem siegreichen Boot aus Gießen.  Im Großen und Ganzen waren es gute Ergebnisse mit denen das junge Team sehr zufrieden sein kann. Herzlichen Glückwunsch an die Ruderer:

Stm. Julia Ackermann, Uli Köhler, Johannes Birkhan, Marcel Jürgens- Wichmann, Jakob Wegener, Raimund Reuling, Jan Philipp Reul, Patrick Quoika.

Mit zwei Siegen und neu gewonnen Selbstvertrauen ging es nach der Regatta heimwärts. Um sich für das nächste Regattawochenende in Wiesbaden vorzubereiten. 

Uli Köhler

GRG- Sportler beim Kettwiger Herbst Cup

Am Wochenende des 15. und 16. Oktobers reisten unsere Athleten nach Essen, zum 21. Kettwiger Herbst Cup und zum 14. Kettwiger Drachenbootcup.

Der Herbst Cup besteht aus 4 Ruderrennen über 4 verschiedene Distanzen. Samstags müssen die 2500m und 750m bezwungen werden, sonntags steht dann noch die Langstrecke mit 4000m und die Sprintstrecke über 250m an. 

Ruderisch lief es für den Männerachter nicht besonders gut. Ein Sportler verletzte sich am Fuß und so musste das Boot umbesetzt werden. Gegen die starken Gegner aus dem Leistungszentrum Dortmund, konnte unser Achter folglich nicht viel ausrichten. Dennoch ist es positiv zu werten, dass der Ruderbundesligaachter aus Rüdersdorf geschlagen werden konnte, welcher immerhin den Aufstieg in die erste Liga geschafft hat. Somit steckt einiges an Potenzial in unserem Team, was es nun gilt zu bündeln und zu formen, für ein erfolgreiches Jahr 2012! 

Weiterhin startete unser Team, die „Latschi Typen“, der Name entsprang natürlich in Andacht an unsere Hessische Herkunft, beim Kettwiger Drachenbootcup. Nach dem Überraschungssieg beim Giessener Drachenbootcup, wollten sie auch dort eine gute Platzierung einfahren. Allerdings galt es hier, im 10er Drachenboot, 24 Gegner zu bezwingen, in Gießen waren es lediglich nur Drei. Nach einem guten Vor- und Zwischenlauf konnten sich die Sportler für das Finale qualifizieren. Allerdings nur mit der bis dahin drittschnellsten Zeit. Im Finale ging es dann mit wuchtigen, schnellen Schlägen von den Startanlagen los. Über die Streckenhälfte ging es dann gleichauf mit den „Tabaluga Dragons“. Doch die bessere Ausdauer hatten unsere „Latschi Typen“ und konnten sich schließlich mit mehr als einer Sekunde Vorsprung über den Gesamtsieg freuen. 

Sicherlich war dies wieder ein toller Erfolg für unsere Sportler und ein schöner Abschluss für die Regatta Saison 2011. Herzlichen Glückwunsch an die Sportler; Raimund Reuling, Marcel Jürgens- Wichmann, Michel Dronka, Stefan Ohlenschläger, Patrick Quoika, Jan Philipp Reul, Uli Köhler, Jens Raab (Frankfurter Germania), Alex Wenzel (Großauheim), Erik Hüttenberger und Björn Lehrmund (beide RC Hassia). 

Uli Köhler

Achtungserfolg in Hamburg

Am verlängerten Wochenende vom 3.6. bis zum 5.6.2011 reiste die kleine Trainingsgruppe der Gießener Rudergesellschaft, die nur durch die leichgewichtigen A-Juniorinnen Franziska Brück und Julia Ackermann und deren Trainer Lukas Tianis vertreten war, zur 2. internationalen Juniorenregatta nach Hamburg.

Am Samstagmorgen starteten die beiden jungen Sportlerinnen in ihrer gewohnten Bootsklasse, dem Leichtgewichts-Juniorinnen-Doppelzweier A, und mussten sich lediglich dem Vereinsboot aus Witten geschlagen geben. Insgesamt waren sie viertschnellstes Boot. Am selben Tag, jedoch am späten Nachmittag, wurde der Doppelzweier durch Vanessa Rück (Offenbach Bürgel) und Cara Pakszies (Limburg) zum leichten Doppelvierer ergänzt. Nach einem doch recht enttäuschenden Ergebnis bei der vorherigen Regatta gingen die vier hoch motiviert ins Rennen und konnten dieses mit ca. 9 Sekunden Vorsprung gewinnen!

In den gesetzten Läufen am Sonntag, bei denen die schnellsten Boote gegeneinander fuhren, wollten es Julia Ackermann und Franziska Brück besser machen und unter die besten drei kommen, was auf der Deutschen Meisterschaft einen Medaillenrang bedeuten würde. Leider gelang es den beiden nicht und sie mussten sich mit 0,5 Sekunden Rückstand auf den Dritten mit Platz vier zufrieden geben.

Auch an diesem Tag gingen sie mit ihren Viererpartnerinnen, hoch motiviert und mit großen Erwartungen, an den Start. Leider lief es für die vier nicht so gut wie am Vortag und sie mussten mit Platz drei Vorlieb nehmen, was jedoch immer noch eine Bronzemedaille auf der Deutschen Meisterschaft bedeuten würde.

Die Gießener Ruderinnen werden in diesen beiden Bootsklassen auf der Deutschen Meisterschaft (23.6-26.6.2011) in Brandenburg auf dem Beetzsee an den Start gehen und hoffen nach dem bisherigen Verlauf der Saison auf Medaillenränge.

Franziska Brück