Platz 29 für die GRG beim Strongmanrun

28 Hindernisse, 600 Höhenmeter auf 20 Kilometer Streckenlänge verteilt, das kann nur der härteste Lauf aller Zeiten sein. Der Fisherman´s Friend Strongman Run! 9.000 Teilnehmer und 20.000 Zuschauer waren am vergangen Sonntag, den 17.04.2011, zum Nürburgring gereist. Darunter auch 8 Ruderer, der Giessener Rudergesellschaft.

Das trübe Wetter am Start konnte die gute Stimmung und Vorfreude auf den Run nicht mindern. Um Punkt 12.00 Uhr fiel dann der Startschuss für alle 9.000 Läufer. Unsere Athleten aus Gießen konnten einen guten Startplatz ergattern und stürmten auf die Strecke. Jedes noch so abschreckende Hindernis, ob Wasserbecken, Schlammbecken oder hohe Kiesberge, musste überwunden werden, um am Ende eine vordere Platzierung zu erlaufen. Vom Adrenalin getrieben verlief das erste Streckenviertel sehr gut und alle Ruderer konnten sich weit nach vorne kämpfen.

Während des Wettlaufes wurde das Wetter auch minütlich besser, sodass die 5 Grad kalten Wasserbecken nicht mehr all zu abschreckend wirkten. Die erste 10 Kilometer Runde verlief bei Allen noch sehr gut, doch in der der zweiten Runde sorgte die hohe Teilnehmerzahl für einige Staus an den Hindernissen. An eine Erholung war aber trotzdem nicht zu denken. Nach kurzer Wartezeit ging es weiter von Hindernis zu Hindernis.

Schließlich kam nach 1 Stunde und 21 Minuten der Sieger durch das Ziel, ein 29jähriger Läufer aus Trier.

Von Seiten der Giessener RG, kam der erste Läufer, Christian Seitz, nach 1 Stunde und 45 Minuten im Ziel an. In der Einzelwertung hieß dies, Platz 126 für ihn. Durch zwei weitere Ruderer, Patrick Quoika und Uli Köhler komplettiert, konnte sich die GRG in der Teamwertung, in der nur die ersten drei eines Teams gewertet werden über einen sehr guten 29. Platz von 488 Teams freuen. Alle 8 Athleten schafften es innerhalb des Zeitlimits ins Ziel zu laufen und konnten sich so über die „Finisher-Shirts“ freuen.

Alles im Allem war das ein großartiges Wochenende mit tollen Leistungen der Ruderer, aber auch allen anderen Teilnehmern. Im kommenden Jahr wird die Giessener Rudergesellschaft mit Sicherheit erneut am härtesten Lauf aller Zeiten teilnehmen und ihre Ziele noch höher ansetzen.

Ulrich Köhler

1x Silber und 5x Bronze für die GRG bei den U17 – U23 Meisterschaften

DUISBURG/GIESSEN (kau). Saisonhöhepunkt der heimischen Ruderszene war nach dem vorzeitigen Saisonende des Ausnahmeruderers Jonathan Koch sicherlich die Teilnahme an den nationalen U23-Titelkämpfen, sowie die Deutsche Jugendmeisterschaft auf der Wedau-Regattastrecke in Duisburg. Über die 2000 Meter und 1500 Meter-Distanz kämpften rund 1000 Athleten verbissen um die Siege. Ging es doch für einige Athleten schon darum ein mögliches WM-Ticket zu lösen.

Für eine Bronzemedaille im Finale des Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann in der Männerklasse sorgte Ulrich Köhler (Gießener RG) in Renngemeinschaft mit Ruderern aus Offenbach, Hamburg und Leverkusen. Mit einem starken Schlussspurt konnte das Boot um den Mittelhessen ein deutliches Polster mit zehn Sekunden Vorsprung zu dem viertplatzierten Boot aus Duisburg über die 2000 Meter-Distanz herausrudern. Im Rennen des Leichtgewichts-Männer-Achters fuhr Köhler mit seinen Renngemeinschaftspartnern auf den vierten Platz.

Eine weitere Bronzemedaille sicherte sich Johannes Birkhan (Gießener RG) im Männer-Einer. Mit wuchtigen Schlägen schob er sein Skiff auf Rang drei vor und konnte sogar noch den Zweitplatzierten aus Pirna angreifen, der sich mit einer knappen Bootslänge Vorsprung die Ziellinie überfuhr und sich die Silbermedaille einheimste.

Bereits mit Rang zwei im Vorlauf zeigten Mara Weber / Luisa Klein von der Gießener Rudergesellschaft im Doppelzweier der 15/16 Jährigen eine ansprechende Leistung. Noch einen drauf packte das Duo dann im Halbfinale mit einem eindrucksvollen Sieg mit dem sie sich für das Finale der Deutschen Jugendmeisterschaften qualifizierten und dort den undankbaren vierten Platz belegten.

Dem Halbfinalergebnis in nichts nach standen Marcel Jürgens-Wichmann (Gießener RG) mit Partner Sven Kessler (Gießener RC Hassia), die auch ihr Halbfinale im Doppelzweier der Leichtgewichte (17/18 Jahre) für sich entscheiden konnten. Im Finale dann aber noch einen Schlag zulegten und mit nur eineinhalb Sekunden Rückstand hinter einem Limburger Doppelzweier die Silbermedaille erkämpften und damit die Medaillenstatistik der heimischen Ruderer aufpolierten.

Bis ins Finale schaffte es die GRG-Skullerin Franziska Brück, die im Lgw-Juniorinnen-Einer aber dort mit Rang sechs Vorlieb nehmen musste, dennoch aber ein guter Erfolg für die ehrgeizige Ruderin.

Mit Rang drei im Finale des Lgw.-Junioren-Doppelvierer mit Stm (15/16 Jahre) sicherte sich Hassia-Ruderer Fabian Kröber und Steuerfrau Ricarda Lang (Gießener RG) mit weiteren Ruderern aus Wetzlar, Offenbach und Limburg einen schönen Regattaabschluss, die zwei Vierer aus der nördlichen und westlichen Hälfte Deutschlands auf der 1500 Meter-Strecke zwar knapp ziehen lassen mussten, aber weitere Mannschaften auf die Folgeplätze verwiesen und damit für ihren Trainingsehrgeiz belohnt wurden.

Nochmals Bronze holte Steuerfrau Ricarda Lang im abschließenden Achterrennen der Leichtgewichte mit einer Bootsbesatzung aus Süddeutschland.

Moritz von Zezschwitz führt die Verwaltung

Leichte Veränderungen im Vorstand der Gießener Rudergesellschaft – Ehrungen von Mitgliedern und SportlernGIESSEN (as). Lediglich zwei Änderungen gab es bei den Vorstandswahlen anlässlich der Generalversammlung der Gießener Rudergesellschaft (GRG). Moritz von Zezschwitz wurde Nachfolger von Hans-Martin Obermann als Vorsitzender der Verwaltung. Seinen bislang begleiteten Posten als Schatzmeister übernahm Alexander Klenk. Die Berichte der drei Vorstände des Vereins waren zuvor im Vereinsmagazin veröffentlicht worden, so dass es bei der Versammlung nur noch um die Aussprache zu den einzelnen Berichten ging.Traditionsgemäß galt es, zahlreiche langjährige Mitglieder und Sportler zu ehren. Christian Nerger und Gerhard Klein wurden mit der Silbernen Ehrennadel für 25-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Gisela Obermann, Jörg Obermann und Hans-Martin Obermann bekamen die Goldene Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft. Eine Ehrengabe wurde an Gisela Obermann und Karl Kerber für 60 Jahre in der Gießener Rudergesellschaft verliehen. Für 70-jährige Vereinstreue wurde Hans Krause mit der Goldenen Ehrennadel mit blauem Saphir ausgezeichnet. Gisela Obermann erhielt außerdem eine Ehrennadel in Gold des Deutschen Ruderverbandes für ihre 50-jährige Mitgliedschaft in einem Verbandsverein.Bei den aktiven Sportlern der Gießener Rudergesellschaft wurden Uli Köhler und Patrick Quoika mit der Leistungsnadel in Gold ausgezeichnet. Die Nadel in Silber erhielten Jonathan Koch, Johannes Birkhan, Svende Braun, Ricarda Lang und Stefan Ohlenschläger.Der neue Vorstand: Vorsitzender Verwaltung: Moritz von Zezschwitz, Vorsitzender Öffentlichkeit: Dr. Roland Zander, Vorsitzender Sport: Helmut Müller, Schatzmeister: Alexander KlenkGiessener Anzeiger vom 04.03.2008 

Auch Polizei ergometert erfolgreich

GIESSEN (kau). Ruder-Ergometerwettkämpfe sind nicht nur eine Domäne der austrainierten Wassersportler, sondern auch Sportler anderer Sparten wie Triathleten haben den Reiz dieser kräftezehrenden Sportart erkannt. Die Stadthalle “Alte Reitschule” stand in Weilburg ganz im Zeichen genau dieses Wettkampfes, wurden doch die offenen hessischen Meisterschaften an der lahn ausgetragen und zogen rund 500 Wettkämpfer an.

Einen Platz im Mittelfeld sicherten sich Luisa Klein und ihre Vereinskameradin Sarah Breitstadt (beide Gießener Rudergesellschaft), die sich über die 1500 Meter-Distanz Rang elf bzw. zwölf von 24 Starterinnen bei den Juniorinnen B (Altersklasse 15/16 Jahre) erkämpften. Besonders groß war jedoch die Freude bei Mara Weber, die in diesem Rennen die Bronzemedaille einheimste. In der Leichtgewichtsklasse sicherte sich Julia Ackermann den 16. Platz von 20 Teilnehmerinnen. Knapp schrammte er am Sieg vorbei, aber dennoch wurde Marcel Jürgens-Wichmann (Gießener RG) mit der Silbermedaille dekoriert. Zu Rang eins fehlten lediglich zwei Zehntelsekunden. Besonders erfreulich, da insgesamt 42 Teilnehmer zu diesem Wettstreit antraten. Robert Lang-Wallbott kam auf Platz 25 dieses Rennens. Platz sechs bei den Junioren (AK 17/18 Jahre) belegte GRG-Skuller Johannes Birkhan, der seinen Vereinskollegen Thorsten Wieler (8.) und Hassia-Ruderer Lukas Kern (9.) mit sechs Sekunden Vorsprung auf die Plätze verwies.

Hessenmeister in der gleichen Altersklasse, jedoch bei den Leichtgewichten, wurde Patrick Quoicka (Gießener RG), der deutlich im Teilnehmerfeld von 22 Sportlern siegte. Sven Kessler (RC Hassia) kam auf den 18. Platz, Tim Ricken (Gießener RG) auf Platz 19.

Einen zweiten Rang im Vierer der Businessklasse erreichten Moritz von Zezschwitz (Gießener RG), Ivan Saric (Frankfurter RG Germania), Jasmin Müller (TSF Heuchelheim) und Kai Aust (Gießener RC Hassia). Als Besonderheit starteten diese Ruderer nicht für ihren Verein, sondern ihren Arbeitgeber, die Polizei – und verwiesen die Firma Carl Zeiss in der Besetzung Michael Wieler (Gießener RG), Lukas Tianis, sowie Stefan und Susanne Fiedler (alle RC Hassia) auf Rang drei. Der Sieg mit fünf Zehntelsekunden Vorsprung blieb in diesem Rennen einer weiteren Polizeigemeinschaft mit dem Gießener Stefan Lenz vorbehalten. Den letzten Sieg des Wettkampfes verbuchten wiederum die Starter der Polizei in einem Viererrennen in der Besetzung Henrik Gerchen, Andreas Hahn, Bernd Wicker und Kai Aust.

Gießener Anzeiger vom 17.12.2007

Jetzt soll´s eine Medaille sein

Gießener Anzeiger, 31.08.2007, MÜNCHEN/GIESSEN (am). Für Jonathan Koch war es ein “Zwischenerfolg”. Denn jetzt winkt eine Medaille. Der junge Nationalmannschaftsathlet von der Gießener Rudergesellschaft hat gute Chancen, bei der Weltmeisterschaft der Ruderer in München auf das Treppchen zu klettern. Aber der Reihe nach.

Nach dem souveränen Vorlaufsieg hatte der 21-Jährige im Halbfinale des nichtolympischen Leichtgewichtseiners zwar auf den Finaleinzug spekuliert, aber die Favoritenrolle klar dem Amerikaner Ivan Badychev zugeschoben. “Der ist im Vorlauf so stark gefahren”, zollte der Gießener dem Konkurrenten aus Übersee Respekt. Der Amerikaner belegte jedoch nur den zweiten Platz. In 7:45,18 Minuten lag er im Ziel mit 2,4 Sekunden Rückstand deutlich hinter Koch, der 7:42,76 benötigte. Dritter wurde der Japaner Takahiro Suda (7:46,91).


“Ich habe die Konkurrenz locker kontrolliert”, war der Student aus Gießen im Ziel sehr zufrieden – und auch beeindruckt von der großen Kulisse auf der Tribüne der WM-Anlage in München-Oberschleißheim.
“Das wird eine ganz enge Kiste”Jonathan Koch, WM-Finalist. Die Unterstützung von den Rängen soll auch im samstäglichen Finale der Leichtgewichte helfen. “High noon” heißt es da für den mittelhessischen Riemenbeweger. Denn um die Mittagszeit ermitteln die Leichtgewichts-Solisten ihren Weltmeister 2007.
Dabei sieht Jonathan Koch wieder einen Konkurrenten, diesmal einen Neuseeländer, Duncan Grant, in der Favoritenrolle. “Der hat zwar die nahezu gleiche Zeit wie ich gefahren, doch wesentlich gelassener und ruhiger”, schätzt der GRG-Athlet, dass der Ruderer aus Neuseeland über die größeren Reserven verfügt. “Aber danach …”, erwartet sich Koch mitten dabei bei der Vergabe der weiteren Medaillen. Bronze oder Silber sei möglich, ist er optimistisch. “Das wird eine ganz enge Kiste”, baut der Gießener einige Spannung auf in den Stunden des Wartens auf das samstägliche Finale.
Was für ihn eine neue Erfahrung darstellt. Denn in der Regel gehen seine Wettkämpfe an einem Wochenende (“in einem Rutsch”) über die Bühne. Jetzt stellt Koch, dass er wesentlich konzentrierter an jedes Rennen gehen muss. Aber schließlich habe er im Training seine Hausaufgaben gemacht. Wer mehr über die Vorbereitung von Koch erfahren will der sei auf www.giessensruderer.de verwiesen.