Historie 1921-1930

1921 GRG-Ruderer auch weiterhin unter Trainer Noack erfolgreich ­ 14 Siege werden erreicht, hierunter auch der Lahn-Pokal durch Carl Joedt.
Sieger im „Akademischen Vierer“ auf der Meisterschaftsregatta in Mannheim sowie im Kaiserpreis wird der GRG-Vierer mit Stm..
Abschied im September – Ein neues Bootshaus entsteht

1922 Der Bootshausneubau stört den Ruderbetrieb deutlich, aber ein neuer Erfolgsvierer formiert sich: Müller, Georgi, Michel, Schmidt mit Stm. Bernhardt gewinnen den Lahn-Vierer in Bad Ems.

Feierliche Einweihung des neuen Bootshauses am 9. Juli 1922.

1923 G. Müller ist im Riemen- und Skullboot erfolgreich, er sitzt bei acht von elf GRG-Siegen im Boot.

Aufnahmestopp für neue Mitglieder mit Ausnahme von Aktiven.

1924 Das Jahr der Skuller Curt Georgi und Georg Müller.
Sie gewinnen erstmals einen Doppelzweier für die GRG am 29.06 1924 in Frankfurt/Main.
11 Siege werden insgesamt erreicht.

1925 Die GRG rudert in die Deutsche Spitze vor.
Curt Georgi dominiert im Skullbereich und nimmt an den Deutschen Meisterschaften in Hannover teil. Siege im „Ersten Einer“ in Gießen (Lahn-Pokal), Kassel, Bad Ems und Wetzlar.
Umlage von RM 10.- pro Mitglied zur Deckung der Kosten für Trainer und Regattabesuche. Der ehem. Erfolgsskuller Carl Joedt erhält die Rettungsmedaille, er rettet drei Menschen aus den Fluten.

1926 Der „Städte-Achter Gießen Wetzlar“ wird von dem Oberbürgermeister Dr. Keller, Gießen und Bürgermeister Kühn, Wetzlar ins Leben gerufen. Sie stiften die Broncestatue „Germania“ als Wanderpreis. Die GRG gewinnt das erste Rennen am 5.9.1926.
Im Vierer mit Stm. siegen die Ruderer W. Müller, W. Becker, W. Michel und C. Georgi in acht Rennen, sie gewinnen hierbei erstmals den „Kaiser-Vierer“ in Kassel.
C.Georgi gewinnt zudem den Lahn-Pokal in Gießen.

1927 50 Jahre GRG !

Zur Jubiläumsregatta am 2./3. Juli wird die Strecke auf 2000m „geradegelegt“. Großzügige Spenden vergrößerten den Bootspark um drei Rennvierer und ein Motorboot. Die GRG gewinnt den Großherzogs-Achter sowie fünf weitere große Rennen in Gießen. Seit 1877 wurden 188 Rennen gewonnen.

1928 Die Zeit nach den Erfolgen ein Neuaufbau war angesagt. Kein Sieg.
Der Verein Rudersport gewinnt den Städte-Achter Gießen-Wetzlar.

1929 Der Ruderlehrer Reiser führt den von W. Michel und W. Müller begonnenen Aufbau aus der Jugend heraus weiter.
Erste Erfolge im Schüler- und Anfängerbereich stellen sich ein. Der Verein Rudersport gewinnt erneut den Städte-Achter-Wanderpreis.

1930 In der Jugend lag die neue Hoffnung 15 Ehrenpreise wurden gewonnen. Die GRG siegt aber wieder im Städte-Achter und der Pokal geht in „GRG-Erbpacht“ bis 1938.

Gründung der Damenruder-Abteilung mit „Stilrudern als sportliches Ziel.